KI im Betrieb
Was KI in Ihrem Betrieb heute leisten kann
Ein ehrlicher Überblick für Inhaber: wo KI Zeit spart, wo sie scheitert, wie viele Betriebe sie schon nutzen und was Sie rechtlich beachten müssen.
- Zahlen mit Quelle, keine Werbeversprechen
- Was KI kann und was nicht
- Recht und Datenschutz in zwei Minuten
Was KI kann und was nicht
Die heutigen Sprachmodelle sind gut darin, Texte zu verstehen und zu schreiben. Daraus folgt, wo sie im Betrieb helfen und wo nicht.
Kann KI gut
- Anfragen lesen, sortieren und eine Antwort vorschlagen
- Aus Stichpunkten ein Angebot, eine E-Mail oder einen Beitrag formulieren
- Fragen zu Ihren Leistungen beantworten, rund um die Uhr, auf Grundlage Ihrer eigenen Texte
- Gespräche und Notizen zusammenfassen
- Belege und Dokumente auslesen und in eine Liste übertragen
Kann KI nicht
- Fachliche Verantwortung übernehmen. Was rausgeht, prüft ein Mensch.
- Zuverlässig rechnen oder Fakten wissen, die nirgends stehen
- Ihre Kunden kennen, solange Sie es ihr nicht sagen
- Einen unklaren Ablauf von allein gut machen
Wie viele Betriebe KI schon nutzen
Die Zahlen gehen auseinander, weil jede Studie anders fragt und andere Betriebe zählt. Gemeinsam zeigen sie: In großen Unternehmen ist KI Alltag, in kleinen Betrieben fängt es gerade an.
26 %
der Unternehmen ab 10 Beschäftigten nutzten 2025 KI. Bei 10 bis 49 Beschäftigten waren es 23 %, ab 250 Beschäftigten 57 %.
Quelle: Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen, 2025 (öffnet in neuem Tab)
54,5 %
der befragten Unternehmen setzten im Mai 2026 KI in ihren Geschäftsprozessen ein, ein Jahr zuvor waren es 40,9 %.
Quelle: ifo Institut, Umfrage Mai 2026, 2026 (öffnet in neuem Tab)
21 %
der Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten nutzten 2025 generative KI, über alle Betriebe knapp 25 %. Neun von zehn nutzenden Betrieben griffen auf frei zugängliche Anwendungen zurück.
20 %
der mittelständischen Unternehmen nutzten von 2022 bis 2024 KI, im Baugewerbe 8 %.
Quelle: KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 533, 2026 (öffnet in neuem Tab)
4 %
der Handwerksbetriebe setzten im Sommer 2025 KI ein, weitere 9 % planten es.
Quelle: Bitkom Research, Befragung von 504 Handwerksbetrieben, 2025 (öffnet in neuem Tab)
Wofür Unternehmen KI einsetzen
Am häufigsten nutzen Unternehmen KI für Texte und für den Kontakt mit Kunden. Genau dort setzen auch unsere Abläufe an.
78 %
der Unternehmen, die generative KI nutzen, erstellen damit Texte, Bilder oder Code. 43 % nutzen sie für Kundenansprache und Kundensupport.
Quelle: DIHK-Digitalisierungsumfrage 2026, 2026 (öffnet in neuem Tab)
Was KI messbar bringt
Die gut gemachten Studien zeigen zweierlei. Bei klar umrissenen Aufgaben wie Anfragen beantworten oder kurze Texte schreiben spart KI deutlich Zeit, besonders bei weniger erfahrenen Leuten. Im breiten Alltag sind die Effekte kleiner, und falsch eingesetzt kann KI schaden.
14 %
mehr gelöste Anfragen pro Stunde im Kundensupport mit einem KI-Assistenten, bei Berufseinsteigern 34 %. Bei sehr erfahrenen Mitarbeitenden war der Effekt gering.
Quelle: Brynjolfsson, Li und Raymond, Quarterly Journal of Economics, 2025 (öffnet in neuem Tab)
40 %
weniger Bearbeitungszeit bei kurzen Schreibaufgaben in einem Experiment mit 453 Fachkräften. Die Qualität wurde um 18 % besser bewertet.
19 Punkte
weniger richtige Lösungen, als Berater KI bei einer Aufgabe außerhalb ihrer Fähigkeiten einsetzten. Innerhalb dieser Fähigkeiten arbeiteten sie 25 % schneller.
Quelle: Dell'Acqua und andere, Organization Science, 2026 (öffnet in neuem Tab)
0
Vorteil brachte ein KI-Berater 640 Kleinunternehmern im Schnitt. Betriebe mit schwacher Ausgangslage schnitten mit KI schlechter ab, starke besser.
Quelle: Otis und andere, Management Science, 2026 (öffnet in neuem Tab)
5,4 %
ihrer Arbeitszeit, rund 2,2 Stunden pro Woche, sparen Nutzer generativer KI in den USA nach eigener Angabe. Über alle Beschäftigten gerechnet sind es 1,4 %.
Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis, 2025 (öffnet in neuem Tab)
2,8 %
ihrer Arbeitszeit sparen Beschäftigte in Dänemark mit KI-Chatbots nach eigener Angabe. Auf Verdienst und Arbeitszeit zeigte sich kein messbarer Effekt.
Quelle: Humlum und Vestergaard, NBER Working Paper 33777, 2025 (öffnet in neuem Tab)
3,4 %
höhere Arbeitsproduktivität hatten KI-nutzende Mittelständler 2024 im Schnitt. Die KfW betont, dass das ein Zusammenhang ist, kein Beweis für die Ursache.
Quelle: KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 558, 2026 (öffnet in neuem Tab)
Woran es meistens hakt
Die Kosten sind selten das Problem. Es fehlt an Wissen, an Klarheit beim Recht und an Vertrauen beim Datenschutz.
72 %
der Unternehmen, die KI erwogen und nicht nutzen, nennen fehlendes Wissen. 62 % nennen unklare rechtliche Folgen, 60 % den Datenschutz, 32 % die Kosten.
Quelle: Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen, 2025 (öffnet in neuem Tab)
Fehlendes Wissen
Wir schulen Inhaber und Teams mit eigenen Beispielen, halbtags oder als Coaching.
Unklare Rechtslage
Wir erklären, was die KI-Verordnung von Ihnen verlangt, dokumentieren die Schulung und prüfen im KI-Check, welche Werkzeuge Ihr Team schon nutzt.
Datenschutz
Vor dem Einbau klären wir, welche Daten ein Dienst sieht und wo er sie verarbeitet. Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung bekommen Sie von uns.
Kosten
Festpreis je Ablauf, und Sie fangen mit einem an. Für Software und KI kann eine Förderung passen.
Drei Wege mit uns
- Einbauen
Ein KI-Assistent auf Ihrer Website oder KI in einzelnen Abläufen, bei neuen Projekten und in Bestehendem.
- KI-Assistent690 €
- KI im Ablaufab 790 €
- KI nachrüstenab 1.190 €
- Interner KI-Wissensbot2.490 €
- Lernen
Offener Kurs, Coaching, Workshop im Betrieb oder eine ganztägige Werkstatt mit Prototyp.
- Offener KI-Kurs für Inhaber249 €
- KI-Einzelcoaching390 €
- KI-Workshop für Ihr Team1.490 €
- KI-Werkstatt2.490 €
- KI-Check nach EU AI Act990 €
- Beispiele ansehen
Typische Abläufe für Beauty, Handwerk, Praxen, Handel und Dienstleister.
Recht und Datenschutz
- KI-Kompetenz (Art. 4 KI-VO)
- Wer KI im Betrieb einsetzt, muss die KI-Kompetenz der Beschäftigten fördern. Seit Juli 2026 schreibt die Verordnung dafür kein bestimmtes Niveau mehr vor. Eine Schulung mit Teilnahmebestätigung ist ein einfacher Nachweis.
- Transparenz (Art. 50 KI-VO)
- Seit August 2026 muss erkennbar sein, wenn Kunden mit einer KI sprechen, etwa mit einem Assistenten auf der Website. Unsere Assistenten sind deshalb sichtbar als KI gekennzeichnet.
- Datenschutz (DSGVO)
- Personenbezogene Daten gehören nicht in kostenlose KI-Werkzeuge ohne Vertrag. Für Dienste, die Kundendaten verarbeiten, braucht es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und eine klare Regel, welche Daten hineindürfen.
Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen zu KI
Quellen
Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus diesen Veröffentlichungen. Stand der Prüfung: 22.10.2026.
- Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen, 2025 (öffnet in neuem Tab)
- ifo Institut, Umfrage Mai 2026, 2026 (öffnet in neuem Tab)
- IAB-Kurzbericht 8/2026, 2026 (öffnet in neuem Tab)
- KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 533, 2026 (öffnet in neuem Tab)
- Bitkom Research, Befragung von 504 Handwerksbetrieben, 2025 (öffnet in neuem Tab)
- DIHK-Digitalisierungsumfrage 2026, 2026 (öffnet in neuem Tab)
- Brynjolfsson, Li und Raymond, Quarterly Journal of Economics, 2025 (öffnet in neuem Tab)
- Noy und Zhang, Science, 2023 (öffnet in neuem Tab)
- Dell'Acqua und andere, Organization Science, 2026 (öffnet in neuem Tab)
- Otis und andere, Management Science, 2026 (öffnet in neuem Tab)
- Federal Reserve Bank of St. Louis, 2025 (öffnet in neuem Tab)
- Humlum und Vestergaard, NBER Working Paper 33777, 2025 (öffnet in neuem Tab)
- KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 558, 2026 (öffnet in neuem Tab)
- Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen, 2025 (öffnet in neuem Tab)
- Verordnung (EU) 2026/1744, Digital-Omnibus zur KI (Neufassung von Art. 4 KI-VO) (öffnet in neuem Tab)
- Europäische Kommission, Transparenzpflichten für KI-Systeme (Art. 50 KI-VO) (öffnet in neuem Tab)
- Datenschutzkonferenz, Orientierungshilfe KI und Datenschutz (öffnet in neuem Tab)
Förderung
Diese Förderung kann passen
Ob Sie gefördert werden, entscheidet der Fördergeber. Wir stellen das Angebot so auf, dass es zum Antrag passt, und unterschreiben erst, wenn der Antrag gestellt ist.
KfW ERP-Förderkredit Digitalisierung
Zinsgünstiger Kredit für Software, KI und Weiterbildung, je nach Stufe mit 3 oder 5 % Zuschuss auf den Kreditbetrag. Den Antrag stellen Sie über Ihre Hausbank, bevor Sie beauftragen. Zum Fördergeber (öffnet in neuem Tab)
BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen
Zuschuss zu einer unabhängigen Beratung, etwa zum Einsatz von KI im Betrieb, in Ostdeutschland außer Berlin und der Region Leipzig bis 80 % von höchstens 3.500 €, sonst bis 50 %. Die Beratung übernimmt ein beim BAFA registrierter Partner. Anträge sind bis zum 31.12.2026 möglich. Zum Fördergeber (öffnet in neuem Tab)
INQA-Coaching
Gefördertes Coaching zur Arbeitsorganisation und zum digitalen Wandel im Betrieb, durch einen autorisierten Partner. Ob das Programm gerade Plätze vergibt, prüfen wir vorab. Zum Fördergeber (öffnet in neuem Tab)
Stand 22.10.2026. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Seiten der Fördergeber.
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Im Erstgespräch schauen wir auf Ihre Abläufe und sagen offen, wo KI sich lohnt und wo nicht.